Lexikon Symbole

Vorwort

Leonardo da Vinci

Schon in der Vorgeschichte haben die Menschen in allen bekannten Kulturen Schmuck getragen, meist als Talismane oder Amulette. Die ältesten Funde von Schmuckstücken gehen 70.000 Jahre zurück. Dabei wurden Schmuckstücke in der Vergangenheit, wie auch noch in der Gegenwart zu Zeremonien getragen, zur Heilung von Krankheiten oder um die Stellung des Trägers in der Gemeinschaft darzustellen.

Häufig wurden Tiere abgebildet oder deren Körperteile verarbeitet, so dass die besondere Wesensart wie Stärke, Sinnesschärfe oder besonderer Charakterzug auf den Träger übergehen sollten: sei es die Kraft des Löwen, das Sehvermögen des Falken, die Verbindung der Fische zum Unbewussten, die Fähigkeit der Amphibien, zwischen Wasser und Land zu wechseln (was dem Träger eines Amulettes mit einem abgebildeten Frosch die Fähigkeit geben sollte, in höhere Bewusstseinstufen zu gelangen).

Formen, die der Mensch in der Natur sah, wurden übernommen. Die Menschen lernten, dass das Tragen dieser Formen am Körper Wirkung zeigte. Ob Kreis, Kreuz, Dreieck, Viereck, Fünfeck, Blumen, Muscheln - allen Formen können in dieser Art Bedeutungen zugeordnet werden, die unser Bewusstsein mit ihnen verbindet.

So ist es nicht weiter erstaunlich, dass bei der Auswahl von Schmuckstücken, unbewusst oder bewusst, bestimmte Formen und Materialien ausgewählt werden, zu denen Verbindungen bestehen. Durch ein neues Schmuckstück kann ein neues Tor geöffnet werden zur Unterstützung individueller Persönlichkeitsentwicklung - in spielerischer Art mit der Freude, die Veränderung bietet.

Ziel dieses Archivs soll sein, einen Einblick in die Bedeutung verschiedener Symbole zu erhalten und den Blick zu öffnen für ein tieferes Verständnis für die Formen, mit denen wir uns umgeben und ihre Bedeutungen. Unterstützt wird dies durch das Lexikon der Edelsteine, die wir in unseren Kollektionen verarbeiten.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen!

Bernd Wolf

 

Das Dreieck

Dreieck

Das Dreieck, verbunden mit der Zahl 3 ist eines der einfachsten Symbole und zugleich eines der bedeutendsten.

Mit der Spitze nach unten steht es für das Element Wasser (fallender Wassertropfen) und für die Weiblichkeit, mit der Spitze nach oben für das Element Feuer (Richtung der Flamme) und die Männlichkeit. In der altgriechischen Mystik gilt das Dreieck als Symbol der kosmischen Geburt.

In der christlichen Theologie steht das Dreieck als Ausdruck der Dreifaltigkeit (Trinität) für die göttliche Vollkommenheit, durch die Einheit von Vater, Sohn und heiligem Geist. In der Alchemie wird die Welt aufgeteilt in Körper, Seele und Geist. Im Hinduismus stehen die drei Götter Shiva, Vishnu und Brahma im Zentrum des Glaubens, im Buddhismus tritt die Dreiteilung des Erreichens von göttlichem Einklang auf durch das Zusammenwirken von Erkenntnis, wahrem Sein und dem segensreichen Wirken der Gemeinde.

Das Dreieck steht für Stabilität: "ein Objekt mit drei Beinen wackelt nicht", "steht man auf einem Bein" (zwischen Himmel und Erde) und fixiert mit den Augen einen dritten Punkt, so kann man stabil stehen und fällt nicht um.

Demokratische Staatsformen erreichen Stabilität durch das Zusammenspiel von Legislative, Judikative und Exekutive (Regierung, Rechtsprechung und ausführender Gewalt). Das Dreieck und damit der Dritte Punkt steht für Beratung, Unterstützung und auch für den Blick auf einen Zustand von außen. Wenn zwei Parteien im Konflikt aufeinander stoßen, so kann dies zerstörerische Ausmaße annehmen. Oft kann nur durch eine dritte Partei (oder Person) die sachliche Kommunikation wieder in Fluss gelangen und der Konflikt gelöst werden. Eine Beziehung zwischen zwei Menschen kann durch ein gemeinsames Interesse (und damit einen dritten Punkt) stetig im Fluss bleiben und eine stabile Grundlage erhalten.

Dies bedeutet für das Dreieck in Schmuckstücken, dass die Bereitschaft verstärkt wird, Unterstützung anzunehmen und die eigene Situation von außen zu öffnen und zu kommunizieren. Das Dreieck schafft eine Verbindung zu Stabilität und Entwicklung.

 

Der Schmetterling

Schmetterling

Aufgrund seiner Wandlung von der Raupe über das Verpuppen zum Schlüpfen aus dem Kokon ist der Schmetterling in vielen Kulturen Sinnbild von Wiedergeburt, Unsterblichkeit und persönlicher Entwicklung. In der christlichen Kunst gilt er als Symbol der Auferstehung.

Mit der Redewendung „Schmetterlinge im Bauch“ wird das Gefühl umschrieben, verliebt zu sein. Die gemeinsame Darstellung von zwei Schmetterlingen ist ein Symbol verliebter Verbundenheit. Schmetterlinge symbolisieren Leichtigkeit und Lebensfreude.

 

Das Quadrat

Quadrat

Das Quadrat drückt die Orientierung des Menschen im Raum aus.

Beim Quadrat steht (wie auch beim Kreuz) der Wunsch im Vordergrund, sich in einer komplexen Welt durch Einführung von Richtungen und Koordinaten zurechtzufinden.

Die Quadratur bringt ein Ordnungsprinzip mit, das dem Menschen offensichtlich angeboren ist. Im Wechselspiel steht das Quadrat häufig zum Kreis, der durch seine Unendlichkeit für das Göttliche steht.

So kann ein quadratisches Schmuckstück eine Person darin unterstützen, Ordnung in das Leben zu bringen oder ausdrücken, dass Ordnung eine große Bedeutung hat.

Zum anderen kann das Quadrat darin unterstützen, den eigenen Standpunkt zu finden und zu definieren. Es steht für Stärke und Stabilität.

Der Würfel

Würfel

Der Würfel oder Kubus drückt wie das Quadrat die Orientierung des Menschen im Raum aus.

Er symbolisiert Festigkeit und Beständigkeit.

 

 

 

 

 

 

Der Kreis

Ring

Der Kreis steht für die Vollkommenheit und die Unendlichkeit.

Hintergrund hierfür ist, dass man sich in einer Kreisbahn vorwärtsbewegen kann, ohne auf ein Ende zu stoßen.  Der Kreis gilt als das am weitesten verbreitete und wichtigste Symbol. Seine Form entspricht dem Erscheinungsbild von Sonne und Mond. Er zählt neben Dreieck und Quadrat zu den Ursymbolen. Das symbolkundliche Gegenstück zum Kreis ist das Quadrat. Der Kreis steht für das Göttliche, das Quadrat für die irdische Welt.

Im Zen-Buddhismus bedeutet der Kreis Erleuchtung und Vollkommenheit.

 

 

 

Der Ring

Ring

Der Ring als Umsetzung des Kreissymbols steht für Ewigkeit und Beständigkeit.

Hintergrund dafür ist, dass man sich in einer Kreisbahn vorwärtsbewegen kann, ohne auf ein Ende zu stoßen. In vielen Kulturen stellt der Ring ein Zeichen der Ehrung verdienstvoller Bürger dar, wie in der griechischen und römischen Antike. Wappen- und Siegelringe dienten zur Manifestierung von Ehre, Treue und Beständigkeit. Im Mittelalter wurde der Ring zum Zeichen der Verlobung und der Verheiratung.

Mit Edelsteinen besetzt haben Ringe seit Jahrtausenden eine wichtige Funktion als Amulette zum Schutz vor Krankheiten und negativen Einflüssen und als Zeichen von Macht und Wohlstand.

Die Designlinie City

City

Die Designlinie City ist inspiriert von den Werken des niederländischen Malers Piet Mondrian. Linien sowie freie und strukturierte Flächen stehen für die Ordnung, für harmonische Wechselwirkungen und urbane Strukturen.

Mondrian wandte sich nach seiner Übersiedlung nach Paris dem Kubismus zu und entwickelte diesen in einer Weise wie kein anderer Maler. Seine Werke sind geprägt von senkrechten und waagrechten schwarzen Linien mit Flächen in den Primärfarben Rot, Gelb, und Blau sowie weißen und grauen Flächen.

Die harmonischen Kompositionen haben eine große Ausdruckskraft. Wo Mondrian die Primärfarben sowie schwarz und weiß einsetzt, gestaltet Bernd Wolf seine Designlinie City mit seinen wichtigsten Grundmaterialien, Silber und Gold.

Dabei assoziiert er mit seinen Gestaltungen urbane Strukturen, die in Harmonie zueinander stehen, mit Straßen, bebauten Flächen und Freiräumen.

 

Der Koru

Spirale

Der Koru symbolisiert Wachstum, Lebenskraft, Harmonie und Frieden, er wirkt zentrierend.

Der Koru ist eine Spirale, ihre Form entspricht der des sich entfaltenden Farns. Koru ist ein Wort der neuseeländischen Maori.

Die Formschönheit des Koru inspirierte Bernd Wolf für seine gleichnamige Designlinie.

 

 

 

Die Spirale

Spirale

Die Spirale verkörpert Unendlichkeit und symbolisiert den Lebenslauf vom Anfang bis zum Ende.

Die Spirale ist eines der ältesten Symbole der Menschheitsgeschichte und verwandt mit dem Kreis. Die Spirale symbolisiert in vielen Kulturen die Einkehr der göttlichen, spirituellen Energie in den Körper, den Tod und die Wiedergeburt, aber auch den Lebenslauf.



 

 

Die Designlinie Rendez Vous

Rendez Vous

Die Linien der Kollektion Rendez Vous berühren sich, verlaufen parallel zueinander und kreuzen sich. Sie sind Ausdruck von Lebenswegen und Begegnungen.

 

 

 

 

 

 

Das Mandala

Mandala

Mandalas sind kreisförmig angeordnete Symbole. Sie dienen als Konzentrations- und Meditationshilfen.

Mandalas sollen das Unterbewusstsein ansprechen. Sie haben meist  kreisförmig angeordnete, sich wiederholende Ornamente und werden oft in vielen unterschiedlichen Farben hergestellt. Unterschiedliche Farben sollen verschiedene Bereiche der Psyche ansprechen und stimulieren.

Bernd Wolf verwendet in seinen Mandala Schmuckstücken Lotusblüten in der Designlinie Mandalo und Dreiecke in der Designlinie Milonga.

 

 

Die Lotusblüte

Lotusblüte

Die Lotusblüte ist ein Symbol der Schönheit und Reinheit des Geistes sowie des ewigen Siegs des Lebens.

Sie steigt aus dem Schlamm auf und entfaltet ihre Pracht. Dabei bleibt an ihren aus winzigen Schuppen bestehenden Blütenblättern kein Schmutz haften.

Ihre sich öffnenden Blütenblätter werden mit der Entfaltung der Seele verbunden.

 

 

 

Das Rad

Rad

Das Rad steht in Verbindung zu den Symbolen Kreis und Sonne. Es weist auf den Kreislauf der Wiedergeburt hin und steht für Bewegung und Dynamik.

 

 

 

 

 

 

 

Die Sonne

Sonne

Die Sonne ist Symbol für das Leben und für die Erleuchtung.

Sie wurde in vielen Kulturen als Gottheit verehrt. Die Sonne ist Symbol für den Takt des Lebens und somit auch für Fortschritt, Wachstum und Entwicklung. In der Alchemie steht die Sonne für das Element Gold.

Sie steht für Willenskraft, Leben und Vitalität.

 

 

 

 

Die Münze

Scheibe

Münzen stehen für materiellen Wohlstand und Kaufkraft.

 

 

 

 

 

 

 

Die Rose

Rose

Die Rose ist ein Symbole der Liebe, der ewigen Schönheit, des Vertrauens und der Verschwiegenheit.

Keine andere Pflanze besitzt größeren Symbolcharakter als die Rose, die als die älteste und traditionsreichste Kulturpflanze der Menschheit gilt. Quellen weisen darauf hin, dass die Rose bereits vor mehr als 2700 Jahren in chinesischen Palastgärten angepflanzt wurde, später wuchs sie in den Gärten ägyptischer Pharaonen und römischer Kaiser.

In der griechischen Antike stand bei der Beachtung ihrer Symbolik der Mythos vom Tod des Adonis im Vordergrund, des Geliebten von Aphrodite. Aus seinem Blut sollen die ersten Rosen entsprungen sein. Sie wurde zum Symbol der über den Tod hinaus reichenden Liebe und der Wiedergeburt.

Menschen aller Epochen brachten mit der Rose ihre Liebe zum Ausdruck. In den mystischen und erotischen Dichtungen des Islam ist sie Zeugnis dafür, dass die Welt für die Liebe erschaffen wurde. Die Rose steht als ein Symbol von kosmischer Kraft.

"Die ausgezeichnete Schönheit, der Wohlgeruch und der Gesamteindruck haben die Rose bei allen Völkern zum Sinnbild der erheiternden und beglückenden Sphäre des Lebens gemacht." [Friedreich].

 

Die Blüte

Blüte

Die Blüte ist das Symbol des jungen Lebens und wegen der "stern-" förmigen Struktur der Blumenkronblätter auch häufig Symbol der Sonne oder der Mitte.

Blüten haben auf der einen Seite die Bedeutung der unschuldigen Frühlingsboten, sie sind auf der anderen Seite auch Sinnbild für fleischliche Lust. Sie symbolisieren Lebenskraft und Lebensfreude, das Ende des Winters, die Vergänglichkeit wie auch den Sieg über den Tod.

Im Taoismus ist die goldene Blüte das Symbol der höchsten mystischen Erleuchtung. In zahlreichen Religionen ist der nach oben offene Blütenkelch Hinweis auf das Empfangen der göttlichen Kraft.

Die Farben der Blüten haben verschiedene Bedeutungen. Dabei steht die Farbe weiß für Unschuld, Reinheit und Tod, die Farbe rot für Vitalität, Blut und Leidenschaft, die Farbe blau für das Geheimnisvolle sowie für innige Hingabe, die Farbe gelb steht für die Sonne, Wärme und Gold.

 

Das Blatt

Blatt

Das Blatt ist Sinnbild für Fruchtbarkeit, Wachstum und Erneuerung. In Asien ist es ein Symbol für Glück und Wohlstand.

 

 

 

 

 

 

 

Der Bambus

Bambus

Der Bambus steht für Ausdauer, Flexibilität und Beständigkeit.

Seine Knoten wurden vielfach als Stufen auf dem Weg zu höherer Erkenntnis verstanden. Unter "Bambusmentalität" versteht man die Fähigkeit, Kompromisse einzugehen, sich an die äußeren Umstände anzupassen und aus Krisen ungebrochen hervorzugehen. In Japan symbolisiert Bambus ewige Jugend und unbändige Kraft.

 

 

 

 

 

Das Herz

Herz

Das Herz ist heute vor allem Symbol der Liebe und Leidenschaft. In früheren Kulturen wurde es als Sitz des Verstandes, des Willens und der Gefühle betrachtet.

Seit dem frühen Mittelalter wird das Herz in der Liebesdichtung romantisiert. In der Kunst dieser Zeit entstand auch der busenförmig stilisierte obere Rand für die naturfremde Darstellung des Herzens. Auf der einen Seite wurde das Herz mit irdischer, auf der anderen Seite mit himmlisch-mystischer Liebe in Verbindung gebracht.

Als Kreislauforgan, das für die Aufrechterhaltung des Lebens unerlässlich ist und sich mitunter in aufregenden Situationen als „Herzklopfen“ bemerkbar macht, wurden dem Herz in vielen Kulturen wie dem alten Ägypten Funktionen zugeschrieben, von denen man heute weiß, dass sie dem Gehirn entspringen.

Es war Sitz des Verstandes, des Willens und der Gefühle. Der Schöpfergott Ptah hat den Kosmos zuerst in seinem Herzen geplant, ehe er ihm durch sein Wort Gestalt verlieh. „Das Handeln der Arme, das Gehen der Beine, das Bewegen aller Körperteile – es wird getan gemäß dem Befehl, der vom Herzen ersonnen ist.“ [Hans Biedermann, Knaurs Lexikon der Symbole]

In der Bibel ist das Herz der innere Mensch. Während der Mensch auf das Auge blickt, blickt Gott in das Herz.

Der Fisch

Fisch

Fische leben in der Wasserwelt, die als Symbol für das Unbewusste gesehen wird.

Damit werden Fische als Verkörperung lebender Inhalte in der Tiefenschicht der Persönlichkeit gesehen. In zahlreichen Kulturen werden Fische als Glücksbringer und Zeichen des Überflusses gesehen, mit den Göttinnen der Liebe in Verbindung gebracht, mit sexuellen Freuden und mit der Fruchtbarkeit der Natur.

Im Christentum spielen Fische eine wichtige Rolle, unter anderem als Erkennungszeichen der Christen unter Heiden. Dies ist unter anderem auf das Bad im Taufbecken (piscina, wörtlich Fischteich) zurückzuführen. Nach christlicher Überlieferung sind Fische die Lebewesen, die bei der Sintflut von Gottes Fluch verschont wurden, durch das Taufbad wurden die Christen ihnen gleich. Daneben wurde Jesus als erste Verkörperung des Welt-Zeitalters der Fische gesehen. Der Fischerring des Papstes geht auf eine Textstelle aus den Evangelien zurück vom reichen Fischfang der Apostel.

 

 

Der Stab

Stab/Röhre

Stäbe stützen, geben Halt und Sicherheit. Sie stehen für Weisheit, Wissen und Macht sowie für die Verbindung von Himmel und Erde.

 

 

 

 

 

 

Das Fünfeck

Fünfeck

Das Fünfeck, verbunden mit der Zahl 5 steht für die Überwindung der Materie durch den erwachten Menschen.

Das wichtigste Zeichen ist dabei das Pentagramm (Fünfstern oder Drudenfuß). Wenn beim Pentagramm die Spitze nach oben zeigt, kann der aufrecht stehende Mensch darin mit ausgebreiteten Armen und gespreizten Beinen dargestellt werden. Bei Pythagoras und seinen Jüngern war das Pentagramm ein Symbol der leiblichen und seelischen Harmonie, im Mittelalter und der frühen Neuzeit wurde das Pentagramm häufig als Amulett eingesetzt, dem eine unheilabwendende Wirkung zugeschrieben wurde.

Mit der Fünf wird verbunden, dass alle Voraussetzungen zur Erfüllung und zum glücklichen Dasein vorhanden sind. Fünf Sterne bei der Klassifizierung von Hotels bezeichnen optimale Voraussetzungen für einen bestmöglichen Komfort des Gastes.

Fünf Sinne hat der Mensch, die nach mittelalterlicher Symboldeutung in fünf Blumenkronblättern vieler Blüten vereint sind. Es gibt fünf Grundfarben, fünf Finger an einer Hand und fünf Zehen an einem Fuß.

In China unterscheidet man die fünf Elemente (Holz, Feuer, Erde, Metalle, Wasser), fünf Glücksgüter (Reichtum, Langlebigkeit, Frieden, Tugend und Gesundheit) und fünf moralische Eigenschaften (Humanität, Pflichtgefühl, Weisheit, Verlässlichkeit und Mitwirkung bei Zeremonien der Gemeinschaft).

Die japanische Tradition kennt fünf Glücksgötter.

 

Der Meander

Meander

In der griechischen Antike steht das Mäander Ornament für die Erlangung der Ewigkeit durch Reproduktion.

Der Name Meander entstand in Anlehnung an die Bezeichnung von Flussschlingen. Eine Sonderform ist der Doppelmeander, der aus zwei entgegengesetzt verlaufenden Meandern besteht.

In der griechischen Antike steht das Ornament für die Erlangung der Ewigkeit durch Reproduktion. Während sich ein älteres Wesen zusammen rollt, entfaltet sich ein junges. Es steht für die sich ewig erneuernde Energie des Kosmos.

 

Die Muschel

Muschel

Die Muschel wird als Symbol der Fruchtbarkeit gesehen.

Die Muschel steht wie die Perle mit den weiblichen Geburtsorganen in Verbindung. Sie steht für den Schutz der werdenden Mutter für das im Leib heranreifende Kind. Der Hindugott Vishnu trägt eine Muschel als Symbol des Ozeans und des ersten Lebenshauches. Die Geburt der Venus wird in pompejianische Fresken dargestellt mit einer Muschelschale, in der die Göttin steht. Mit der Liebesgöttin wird die Muschel als Symbol von Zeugung und Fruchtbarkeit verbunden.

 

 

 

 

Die Zahl Zwölf

Zwölf/Douci

Die Zahl Zwölf steht für die beständig wiederkehrende Erneuerung und den natürlichen Kreislauf.

12 Tierkreiszeichen, 12 Monate, 12 Stunden des Tages und der Nacht. Zwölf steht für die Vollendung eines Zyklus, für neue Einsicht und neues Erwachen.

 

 

 

 

 

 

Quellen

Hans Biedermann, Knaurs Lexikon der Symbole, Droemer Knaur, 1989, ISBN 3-426-26400-5

Wolfgang Bauer, Irmtraud Dümhotz, Sergius Golowin, Fourier, 1991, ISBN 3-921695-54-6

Symbolik und Mythologie der Natur, Johannes Baptista Friedreich, Stahel, 1859 

 

 

 

 

 

 

 

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