Seinen Namen erhält dieser Edelstein vom griechischen Wort „sappheiros“, das zu Deutsch „blau“ bedeutet und sich in den typischen Blautönen des Saphirs widerspiegelt. Saphire gibt es in einem breiten Farbspektrum, von fast weißem himmelblau über kornblumenblau bis hin zu tiefem schwarzblau. Die farbgebenden Elemente, die ursächlich für das typische Saphirblau sind, sind Titan und Eisen. Der Saphir wird auch als „Edelstein des Himmels“ bezeichnet und bildet zusammen mit Diamanten, Rubin und Smaragd das Quartett der begehrtesten Edelsteinen. Bedeutende Saphir-Vorkommen befinden sich in Sri Lanka, Indien, den USA, Nigeria, Madagaskar und weiteren Ländern. Der blaue Edelstein wird nicht nur als Stein für Schmuck verwendet, auch in Uhren und vielen elektrischen Präzisionsgeräten werden Saphire als Stabilisator eingesetzt. Der Saphir ist aufgrund seiner Härte und Wärmeleitfähigkeit interessant für Industrie und Raumfahrt. Durch seine enorme Härte kann der Saphir alle Materialien außer Diamanten einritzen. Saphire zählen daher zu den bedeutendsten Industriemineralien der Welt.
Saphire galten lange Zeit als der Stein überhaupt, der in Verlobungsringe eingefasst wurde, da die Farbe Blau mit Treue assoziiert wird. Dem Saphir wird eine konzentrationssteigernde sowie gefühlsausgleichende Wirkung nachgesagt. So soll er helfen Ziele durch Mobilisierung der Geisteskraft zu erreichen und vor Überreaktionen wie Zorn oder Frustration schützen.